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#Bentgate: Apple wusste von der Biegsamkeit der iPhones

2014 brachte Apple mit dem iPhone 6 und 6 Plus die ersten besonders großen Smartphones raus. Kurz nach dem Release stellten viele Kunden erschrocken fest, dass die iPhones nicht nur besonders groß, sondern auch ziemlich biegsam sind. Apple gab vor, dass diese Probleme nicht vorher bekannt waren. Nun kam heraus, dass der Konzern sehr wohl schon viel früher Bescheid wusste.

Ganz schön flexibel

Kurz nach der Veröffentlichung kursierten Videos von Nutzern, die demonstrierten, wie leicht es sei die iPhones zu verbiegen. Tatsächlich reicht dazu wenig Druck aus und es kann sogar beim bloßen Herausziehen aus oder dem Tragen in einer engen Hosentasche passieren. Ist ein Gerät erst mal verbogen, können je nach Stärke der Biegung viele Teile beschädigt werden. Besonders die seitlichen Tasten und das Display weisen häufig Defekte auf und die meisten Geräte lassen sich, auch wenn man sie in die ursprüngliche Form zurückbiegen kann, nicht wieder einschalten.

Apple will von nichts gewusst haben

Wie schon bei einigen anderen Problemfällen wie der Leistungsdrossel durch iOS oder Empfangsprobleme des iPhone 4 fällt es Apple schwer, die eigenen Fehler anzuerkennen. Im November 2016 gab es lediglich eine öffentliche Stellungnahme, dass es eine Charge mit iPhones gegeben hatte, welche besonders biegsam wären und vergünstigte daraufhin die Display-Reparaturkosten. Zuvor wurde im August 2016 eine Sammelklage gegen Apple gerichtet, welche sich auf die Bentgate Geräte, sowie die deshalb nicht mehr reagierenden Touchscreens bezog. Durch das Verbiegen der iPhones kam es häufig als Spätfolge zu nicht mehr funktionierenden Touchscreens, dieser Defekt wurde Touch Disease genannt. Vermutlich wird dieser Fehler durch eine Überbelastung der Hauptplatine ausgelöst, auf welcher sich der Touchscreen Controller befindet. Dieses Problem kann auch nach einer Reparatur erneut auftreten. Tatsächlich fanden nun Reporter der Webseite Motherboard in internen Testdokumentationen von Apple Hinweise darauf, dass der Konzern schon vor dem Release der iPhones 6 und 6 Plus wusste, dass sich die Modelle durch Alltagsbelastungen deutlich stärker verbiegen als die vorige Generation.

Die Konkurrenz witzelt

Nach vielen Meldungen und Umtäuschen bezüglich der schadhaft verbogenen iPhones konnte sich der Konkurrent LG nicht verkneifen einen kleinen Seitenhieb an Apple auszuteilen, der Gleichzeitig ihr gewollt biegsames Smartphone LG G Flex promotete. „Uns ist zu Ohren gekommen, dass es da jetzt ein Smartphone gibt, das sich in der Hosentasche verbiegt. Leider biegt es sich aber wohl nicht wieder von allein zurück, so wie unser G Flex das macht. #Bentgate.“ schrieben sie in sozialen Netzwerken zu den Vorfällen und posteten dazu ein Bild des Modells. Auch andere Firmen wie Rittersport reagierten mit dem #Bentgate bezogen auf die Apple-Vorfälle mit Witzen in den sozialen Medien. Mit dem Text: “Wenn schon, dann richtig: Wer braucht schon eine Biege-Funktion, wir knicken direkt. #Bentgate und dem Bild einer geknickten Rittersportschokolade mit dem Titel “Knicken statt Biegen” machten sie sich über die gebogenen iPhones lustig.

Kannste knicken?

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