Flexible Smartphones im Trend

Nachdem Google auf eine faltbare Zukunft für Android setzt, ziehen nun auch die Smartphone Hersteller nach und stellten die ersten Modelle im Zuge des diesjährigen MWC (Mobile World Congress) in Barcelona vor. Anhand von Patenten lässt sich sehen, dass sogar Apple von der Idee eines flexiblen iPhones nicht abgeneigt ist.

Duell der faltbaren Giganten

Galaxy Fold und Mate X. So nennen sich Samsungs und Huaweis erste Schwergewichte und ihre Designs könnten kaum weiter voneinander entfernt sein.

Das Samsung Galaxy Fold verfügt gleich über zwei Displays. Im zugeklappten zustand ist auf der Front ein 4,6 Zoll großes Display zu finden, während eine Triple-Kamera die Rückseite eine ziert. In diesem Zustand erinnert das Galaxy Fold an ein klassisches Smartphone. Nur dass es vergleichsweise dick ist und sich dem Trend der randlosen Displays entgegen stellt. Klappt man es auf, lässt sich das 7,3 Zoll große Hauptdisplay entdecken. Jetzt findet man nur noch Screen und in der rechten oberen Ecke die Selfi-Kamera.

Huawei geht mit dem Mate X den umgekehrten Weg. Während sich das Display bei Samsung im zugeklappten Zustand versteckt, bleibt das Display des Mate X immer außen. Das insgesamt 8 Zoll große Display erstreckt sich bei zugeklapptem Gerät über die Vorder- und Rückseite. Geklappt wird nicht in der Mitte, sondern leicht versetzt. Daher kommt das Haupt-Display auf 6,6 Zoll und das kleinere Display auf 6,38 Zoll. Die gewonnene Gehäusefläche bietet eine verbesserte Griffigkeit und beheimatet ebenfalls die Triple-Kamera. Dank des auf der Rückseite liegenden Displays ist es möglich die Hauptkamera für Selfies zu verwenden.

Mehr als nur Display

Bei der Ausstattung ihrer Geräte spart weder Samsung noch Huawei. Beide Geräte sollen Akkus mit über 4000 mAh besitzen, 512 GB internen Speicher haben und über 8 GB (Mate X) bzw. 12 GB (Galaxy Fold) Arbeitsspeicher verfügen. Auch das aktuelle Android 9.0 Pie, bei Huawei mit der EMUI 9.1.1 Benutzeroberfläche in beim Galaxy Fold im Samsung Experience Design, ist in beiden Smartphones vorhanden.

Nicht nur die Screens beider Geräte sind größer als bei der Konkurrenz. Auch der Preis beider Geräte ist in die Höhe gewachsen. Während Samsung für das Galaxy Fold bereits einen Preis von 2.000€ aufruft, ist das Mate X erst ab stolzen 2.299€ erhältlich. Wer trotzdem eines der beiden Smartphones erwerben möchte, der muss sich noch bis zum 3. Mai (Galaxy Fold) bzw. dem 3. Quartal 2019 (Mate X) gedulden.

David gegen Goliath

Neben den beiden Platzhirschen haben auf dem MWC noch andere Hersteller erste Informationen zu Falt-Handys bekannt gegeben. Auch bei dem chinesischen Hersteller Oppo reiften zahlreiche Ideen. Am Ende erinnert der Design-Prototyp sehr an das Mate X. Das Display des noch unbenannten Smartphones bleibt ebenfalls dauerhaft außen und bietet den selben Steg für bessere Griffigkeit und Platz für die Kamera. Ein Schnäppchen wird höchstwahrscheinlich auch dieses Foldable nicht, denn das letztes Jahr erschienene erste moderne Falt-Handy von Mitbewerber Royole kostete bei Markteinführung bereits ca. 1.150€.

Auch Xiaomi schreitet auf dem Weg der faltbaren Displays. Das sich noch in Entwicklung befindene Smartphone wählt einen noch unbekannten weg. Xiaomi hat sich für ein Design mit 2 Faltungen entschieden. Der bisher gezeigte Prototyp wird den Namen „Dual Flex“ oder „MIX Flex“ tragen. Weitere Informationen zu Erscheinungsdatum oder Preis sind noch nicht bekannt.

Ein Klassiker kehrt zurück

2019 wird das Jahr der Foldables und da darf Motorola natürlich nicht fehlen. Das legendäre Motorola Razr kommt zurück. Die Enthüllung soll bereits im Laufe der kommenden Monate stattfinden. Außerdem soll das Razr nicht später als die Mitbewerber auf den Markt kommen. Das bedeutet, dass noch in 2019 mit dem Telefon zu rechnen ist. Das Display wird, wie schon beim Klassiker, nach innen gerichtet zusammengeklappt. Auf Patentskizzen lässt sich ein sehr an den Vorgänger angelegtes Design erkennen. Genaueres, auch bezüglich des Preises, ist noch nicht bekannt.

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